Beauty-Lügen Teil 1

Veröffentlicht auf von Anni Anything

 

 

Zitrone hellt die Haare auf, Schlaf vor Mitternacht macht schön... vergesst es!

Jetzt verrate ich euch was wirklich stimmt.  

(Quelle: Vital)

 

 

Lipbalm macht süchtig

Quatsch.

Lippenpflegestifte machen genau so wenig süchtig  wie Cremes für die Haut.

Wenn die Lippen trocken sind, brauchen sie diese Extrapflege.

Aber: Das ständige Nachfetten kann zur Gewohnheit werden.

Am besten mal der Versuchung widerstehen und prüfen, ob die Lippen wirklich trocken werden, wenn sie mal einen Tag nicht nachfetten.

 

 

Zahnpasta hilft gegen Pickel

Zahnpasta hat zwar eine leicht austrocknende Wirkung, Fluoride & Co. haben aber auf der Haut nichts zu suchen und können sogar Reizungen auslösen.

Besser: Antibakterielle Spot-Gele.

Sie enthaltenoft Salicylsäure und beruhigende Substanzen, die die Haut leicht schälen und Rötungen und Entzündungen lindern.

 

 

Nagellack trocknet schneller, wenn man ihn anpustet

Klappt leider nicht.

Weder durch Pusten noch durch Händewedeln lässt sich die Trocknungsdauer der Lackschichten verkürzen.

Besser: Ein bisschen Geduld haben.

Staubtrocken sind die Nägel meist schon nach einer Viertelstunde.

Bis aber zwei bis drei Schichten Farblack vollkommen durchgetrocknet und- gehärtet sind, vergeht mindestens eine Stunde.

Beschleunigen kann man das Ganze mit Schnelltrockner-Sprays oder -Tropfen.

Sie lassen den Lack wirklich schneller aushärten.

 

 

Haarkuren reparieren Spliss

Kuren und Spitzenfluids kitten die ausgefransten Haarspitzen nur und lassen sie optisch gesünder wirken.

Letztlich besteht unser Haar aus aneinandergereihten toten Keratinzellen - und deren Struktur lässt sich durch Pflege nicht entscheidend verändern.

Besser: Alle acht bis zwölf Wochen beim  Friseur mindestens einen Zentimeter opfern.

So gewinnt das Haar an Länge, bleibt aber gleichzeitig gesund.

 

 

Nur Dicke kriegen Cellulite

Nein, die relativ labile Struktur des weiblichen Bindegewebes ist die Grundursache für Cellulite.

Diese Struktur ist genetisch bedingt und trifft sowohl dünne als auch dicke Frauen.

Aber: Bei einigen Pfunden zu viel sind die Fettzellen praller gefüllt und können sich deutlicher durch die Haut durchdrücken - das typische Orangenhaut.Muster.

Mit Abnehmen lässt sich zumindest das Aussehen der Haut ein wenig verbessern.

Und: Viel Vitamin C hilft beim Aufbau von Kollagenfasern, die das Bindegewebe wieder etwas straffen.

 

 

Seife trocknet die Haut aus

Nicht ungedingt.

Nur aggressive Tenside wie etwa Natrium-Laurylsulfat haben eine austrocknende Wirkung.

Besser: Seifenfreie Waschstücke (Syndets) verwenden, die auf den pH-Wert der Haut abgestimmt sind.

Auch gut: Seifen mit rückfettendem Oliven- und Lorbeeröl oder milden Tensiden aus Zucker oder Kokos.

Die eignen sich sogar für die zarte Gesichtshaut.

Menschen mit sehr trockener Haut oder Neurodermitis sollten auf Seifen aber besser verzichten.

 

 

Fortsetzung folgt....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht in Beauty und Tipps

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